Vereinseigene Flugzeuge

Das Rückgrat unseres Vereins: Die Flugzeuge ! So unterschiedlich die Typen auch sind, so unterschiedlich sind auch deren Flugeigenschaften und Verwendungszwecke. Gerade diese Vielfalt, von 48PS in der Turbulent bis zur 10fachen PS Zahl in der P2, machen den großen Spannungsbogen unserer Flotte aus. Jedem aktiven Mitglied steht nach Erfüllung aller Voraussetzungen, jedes dieser Flugzeuge zur Verfügung. Da hier natürlich ganz unterschiedliche Anforderungen an den Piloten bestehen, haben wir die (QUAX Pyramide) entwickelt. Jeder Flieger ist Kasko versichert, wird von unseren vereinsinternen Fluggerätmechnikern und Prüfer, sowie von Technik Interessierten Mitgliedern unter fachlicher Anleitung in Schuss gehalten.Da wir kein statisches Museum sind, versuchen wir jeden Flieger in flugtüchtigen Zustand zu versetzen und in auch dort zu halten. Demnach stecken wir auch annähernd 100% unseres Budgets in den Ankauf und Erhalt dieser Flugzeuge. Außer der D-EBEI und der D-EDNU sind alle hier aufgelisteten Flugzeuge im Eigentum des Quax Vereins.

D-EQXA

Bücker 131 Jungmann

D-EQXA - Bücker 131 Jungmann

Am 3.Oktober 1933 gründete Carl Clemens Bücker in Berlin-Johannisthal die Bücker Flugzeugbau GmbH. Sein Chefkonstrukteur, der Schwede Anders J. Anderson, konstruierte dort den Bü 131 „Jungmann“. In Deutschland wurden ca. 3000 Jungmänner gebaut, inklusive aller Lizenzbauten weltweit sogar 5000 Stück. Unser Jungmann wurde 1951 als CASA 1.131 in Spanien als Lizenzbau gebaut. Als Antrieb dient ein Tigre G-IVA mit 125 PS.

D-EQXB

Stampe SV4C

D-EQXB - Stampe SV4C

Die SV 4C Stampe wurde bei der belgischen Firma Stampe und Vertongen gebaut. Diese wurde 1922 in Antwerpen gegründet. Als Antrieb dient ein hängender Renault 4-Zylinder Motor ausgestattet, welcher ca. 145 PS liefert. Anders als z.B. die Tiger Moth besitzt die Stampe an beiden Tragflächen Querruder, welches sie deutlich agiler um die Längsachse macht. Unsere Stampe wurde 1949 mit der Werk Nr 1086 gefertigt.

D-EQXG

Dornier Do 27

D-EQXG - Do 27

Die QUAX-Do 27, mit der Werknummer 429, kam am 12.11.1959 zur 3. Luftrettungs- und Verbindungsstaffel nach Faßberg, Kennzeichen LC+155. Nachdem die Einheit 1964 nach Alhorn verlegt wurde, wurde das Flugzeug an das LTG 62 in Alhorn überstellt, allerdings hauptsächlich durch die BWSpFlgGr genutzt. Die Lackierung zeigt den Originalzustand bei Auslieferung 1959. Als Motor dient ein 6 Zylinder Lycoming GO-480-B1A6.

D-EQXD

Klemm 35 D

D-EQXD - Klemm 35 D

Die Klemm Kl 35 ist ein in Deutschland entwickeltes Schul- und Sportflugzeug. Es wurde als Nachfolger der weltweit bekannt gewordenen L bzw. Kl 25 in den 30er und 40er Jahren als freitragender Tiefdecker gebaut. Unsere D-EQXD flog als Fv5050 bei der schwedischen Luftwaffe und wurde nach ihrer Ausmusterung zuerst als SE-BGD zugelassen. Der weitere Weg führte in die Vereinigten Staaten, wo Lars de Jounge sie als N505Q restaurierte.

D-EQXL

Boeing Stearman N2S-3

D-EQXL - Boeing Stearman N2S-3

Eine Boeing Stearman gehört auf jeden Fall in die Quax Flotte. Seit 2012 in unseren Reihen, erfreut sie sich großer Beliebtheit. Das US amerikanische Schulungsflugzeug stammt aus der gleichen Zeit wie z.B. der Bücker Jungmann oder die Stampe. Stellt man diese Typen jedoch mal nebeneinander, werden einem die größeren Ausmaße erst richtig bewusst. Die europäischen Flugzeuge sind deutlich filigraner, dafür verzeiht der robuste Amerikaner jedoch mehr.

D-EQXR

Bücker Bü 181 Bestmann

D-EQXE - Bücker Bü 181 Bestmann

Bei unserem Bestmann handelt es sich um ein in Rangsdorf mit der Werk Nr 331396 gebautes Original. Er wurde uns 2007 in einem stark überholungsbedürftigen Zustand gespendet. Der Wiederaufbau erfolgt unter der Vorgabe, soviel Original Bestand wie nur möglich zu erhalten. Der Aufbau des Holzrumpfes wurde in Eigenregie durchgeführt, die Flächen werden von Sascha Häuser aus Potsdam aufgebaut.

D-ENAY

Focke Wulf Fw44 Stieglitz J

D-ENAY - Focke Wulf Fw44 Stieglitz J

Der Stieglitz versteckt seinen Motor nicht schamvoll hinter einer Motorhaube, sondern zeigt die 7 Zylinder seines Siemens-Halske SH14-Sternmotors jedem Betrachter genauso stolz wie dem Piloten, der sich beim Steig- und Reiseflug an der Arbeit der Ventil-Kipphebel erfreuen kann. Dieser wunderschöne Doppeldecker wurde 1932 unter der Leitung von dem Chefkonstrukteur Kurt Tank 1932 nach den Vorgaben des Kunstfliegers Gerd Achgelis bei der Firma Focke Wulf in Bremen entwickelt.

D-ELLY

DHC 1 Chipmunk

D-ELLY - DHC 1 Chipmunk

Unsere de Havilland Canada DHC-1 Chipmunk ist von ihrem Ursprung her ein zweisitziges Schulflugzeug des britischen Militärs. Ihr 4 Zylinder hängender Reihenmotor vom Typ Gipsy Major 10 MkII verleiht mit seinen 145 dem schnittigen Tiefdecker eine Reisegeschwindigkeit von über 210km/h. Bei uns im Verein übernimmt die ELLY zusammen mit Ihrer Schwester EFOM das Rückgrat der Spornrad Einweisung.

D-EJUK

Klemm 107 B

D-EJUK - Klemm 107 B

Schaut wie ein Sechziger-Jahre Flieger aus, oder? Aber die Konstruktion der Klemm 107 stammt tatsächlich aus dem Jahr 1938! Allerdings wurden vor dem 2.Weltkrieg lediglich sieben Exemplare gebaut, damals noch als 2-Sitzer mit Hirthmotor. Als in Deutschland Mitte der 50er Jahre der Flugzeugbau wieder möglich wurde, gehörte die Klemm mit ihrer Halbschalenbauweise zu den ersten produzierten Mustern.

D-EGAW

Pilatus P2

D-EGAW - Pilatus P2

Gebaut bei den Pilatus Flugzeugen unter Verwendung diverser Baugruppen der Messerschmidt Me 109 E, u.a. Hauptfahrwerk und Steuerungsbeschläge. Entwicklungsbeginn war 1943, der Erstflug am 27.04.1945. Bis 1950 wurden 54 Stück für die Schweizer Luftwaffe gebaut. Später diente sie beim Militär als Verbindungsflugzeug und zur Zieldarstellung, die letzten Exemplare wurden 1981 ausgemustert. Unsere D-EGAW, Werk Nr 49 - Baujahr 1949, in der Lackierung des Prototyps.

D-EBEI

Messerschmitt Bf 108 B "Taifun"

Messerschmitt Bf 108 B Taifun

Diese 108 wurde 1940 in Regensburg mit der Werknummer 2246 gebaut. Die Messerschmitt Bf 108 setzte in vielerlei Hinsicht Meilensteine in der Flugzeugbaukunst. Angetrieben von einem 240 PS starken Argus As 10C erreicht die Taifun eine mittlere Reisegeschwindigkeit von 250km/h. Die D-EBEI wurde 1990 von der Deutschen Lufthansa Berlin Stiftung erworben und in mehrjähriger Aufbauarbeit in einen nahezu perfekten Zustand versetzt. Im Juli 2019 übernahm der Quax Verein mit der Halterschaft den Betrieb der 108.

D-EJLU

Bölkow 208 Junior

D-EJLU - Bölkow 208 Junior

Diese wunderschöne Exemplar wurde uns von einem Fliegerfreund gespendet. Seit 2014 wird der Junior rege von unseren Mitgliedern geflogen. Nach dem 2. WK entwickelte der in den USA lebende Schwede Björn Andreasson den Prototypen des Metall Zweisitzers unter der Bezeichnung BA-7. Damals wurde der Flieger noch durch einen 75 PS Continental A-75 Motor angetrieben. Der Erstflug erfolgte am 10. Oktober 1958.

D-EFOM

DHC 1 Chipmunk

D-EFOM - DHC 1 Chipmunk

Angetrieben wird die D-EFOM von einem 6-Zylinder Boxermotor des Herstellers Franklin. Anhand der leicht veränderten Cowling ist sie gut zu erkennen. Alles andere entspricht genau dem, was wir von unseren anderen beiden „Streifenhörnchen“ gewohnt sind. Die Reiseleistung ist aufgrund des 235 PS-Motors leicht höher, je nach Leistungseinstellung zwischen 100 und 120 Knoten. Und das bei sehr ruhigen Laufeigenschaften.

D-EUTO

Bücker Bü 180 Student

D-EUTO - Bücker Bü 180 Student

Vom Bücker Student wurden ab 1937 in Rangsdorf nur 23 Exemplare gebaut. Unser Student wurde in die Schweiz geliefert und ist dadurch während des Krieges der deutschen „Baumusterbereinigung“ entgangen. Unsere D-EUTO wurde 1939 mit der Werk Nr 2115 in Rangsdorf gebaut und es erfüllt uns mit besonderem Stolz, den weltweit einzigen flugfähigen Studenten bei uns im Verein zu haben.

D-EDNU

Do 27 B3

D-EDNU - Dornier Do27 B3

Die Do 27, mit der Werknummer 401, hatte am 03.08.1959 als AC+959 ihren Erstflug, verblieb jedoch erst bei Dornier, bevor sie 1960 an das Fluganwärterregiment nach Uetersen überstellt wurde. Zwischen 1964 und 1985 flog sie als JB+901, MC+901, 56+92 und D-EDNU bei der Sportfluggruppe des JaBoG 43 Oldenburg. Ab 26.03.1987 flog sie beim Luftsportverein Kaufbeuren, bevor sie am 20.03.1990 an die Lufthansa Berlin Stiftung verkauft wurde und eine Grundüberholung bekam. Danach wurde die Do zur Spornradeinweisung angehender Ju52 Piloten eingesetzt. Seit August 2019 wird sie durch Quax betrieben.

D-ETJD

Stark Turbulent D.31

D-ETJD - Stark Turbulent

Durch ihre zierlichen Ausmaße von gerade einmal 7,15m Spannweite und einem maximalen Startgewicht von 350kg ist die Stark Turbulent das kleinste Mitglied der Quax-Motorflugflotte. Angetrieben wird die Turbulent von dem 4 Zylinder Boxermotor Stamo 1400B. In der Luft macht der Flieger seinem namen alle Ehre, so daß wir ihn nur bei relativ ruhigem Wetter in die Lüfte bringen.

D-EHVR

Piaggio Fw P149 D

D-EHVR - Piaggio Fw P149 D

Die Piaggio FW P149D entstand Anfang der 1950er-Jahre als Weiterentwicklung der P.148 und absolvierte ihren Jungfernflug am 19. Juni 1953. Angetrieben von einem Lycoming Sechszylinder Boxermotor mit Verstellpropeller zeichnet sie sich durch ein gutmütiges Flugverhalten und durch eine technische Zuverlässigkeit aus. Die VR wurde uns im Herbst 2015 gespendet und ist seit dem eine sehr gern genutztes Vereinsreiseflugzeug.

D-4760

Schulgleiter SG 38

D-4760 - Schulgleiter SG 38

In den Anfängen der Segelfliegerei wurde noch auf einsitzigen Flugzeugen geschult. Besonders dafür eignete sich der Schulgleiter SG 38. Als Erbauer gelten die bekannten Namen Edmund Schneider und Ludwig Hofmann. Industriell wurden mehr als 8000 Exemplare gefertigt, darüber hinaus noch unzählige SG 38 in den Vereinen nach Bauplänen im Eigenbau. Unser SG 38 befindet sich aktuell im Aufbau und soll 2019 noch wieder fliegen.

D-4763

Schleicher Ka 2b Rhönschwalbe

D-4763 - Schleicher Ka 2b

Die Ka 2b ist ein früher Entwurf des Konstrukteurs Rudolf Kaiser für seinen in der Segelfliegerei weltberühmten Arbeitgeber Alexander Schleicher aus Poppenhausen in der Rhön. Die Ka 2b hat gegenüber der a Version eine um 1m vergrößerte Spannweite, die ihr eine damals recht beachtliche Gleitzahl von 27 verschaffte. Aktuell befindet sich unsere Rhönschwalbe im Wiederaufbau an der Station Leverkusen.

D-4764

Grunau Baby II B

D-4764 - Grunau Baby II B

Edmund Schneider und Wolf Hirth, beides Segelflugpioniere der ersten Jahre, konstruierten dieses Schulsegelflugzeug in den Jahren 1931/32, die Version II b wurde ab 1936 entwickelt.