Flugzeuge von Vereinsmitgliedern

Neben den Oldtimern, die dem Quax Verein direkt gehören, gibt es über 100 weitere Oldtimer, die von Quax Mitgliedern betrieben werden. Dabei spannt sich das Feld vom Segelflugzeug bis zum Düsenjäger. Nach und nach werden wir hier einige Exemplare vorstellen.

D-EKFG

Dornier Do27 A4

D-EKFG - Dornier Do27

Die Do 27, mit der Werknummer 471 wurde als KD+129 bei Dornier erprobt und ging danach als GA+374 zum LTG61 nach Penzing. Danach als XB+901 und 57+40 zum Lehr und Versuchsschwarm G91 nach Fürstenfeldbruck. Vom 1971-2013 flog sie als Absetzflugzeug bei Skydive Kiel, bevor sie 2015 nach Paderborn kam und komplett restauriert wurde. Die Lackierung zeigt die U9-51, die erste Do27 im Einsatz der spanischen Luftwaffe. Als Motor dient ein 6 Zylinder Lycoming GO-480-B1A6.

D-EKLU

Fieseler Storch Fi 156

D-EKLU - Fieseler Storch Fi 156

Die D-EKLU wurde als Tropenversion des Storch 1943 in Kassel Waldau gebaut. Nach dem Scheitern des Afrikafeldzug gelangte das Flugzeug aber 1943 direkt nach Schweden, wo es bis 1960 im Einsatz war. Zurück in Deutschland wechselte es mehrfach den Besitzer und wurde 1975 von der Stadt Kassel gekauft. 2005 gründete sich der Verein "Fieseler Storch für Kassel e.V.", der das Flugzeug komplett restaurierte. Stationiert ist das berühmteste aller Kurzstartflugzeuge in Kassel.

D-IFCC

Fouga Magister CM170

D-IFCC - Fouga Magister CM170

Die Fouga Magister ist ein Trainingsflugzeug aus den Anfängen der Bundesluftwaffe. Grosse Berühmtheit erreichte sie in Kustflugstaffeln wie Patrouille de France oder den Red Devils aus Belgien. Die D-IFCC ist das letzte fliegende Exemplar aus deutscher Lizenzproduktion. Die vom zwei Marbore Triebwerken angetriebene D-IFCC ist in Paderborn stationiert und erreicht eine maximale Geschwindigkeit von 715km/h.

D-FOKY

Antonov An2 Colt

D-FOKY - Antonov An2

Die An2 ist der weltweit größte einmotorige Doppeldecker. 1947 zum Erstflug gestartet wurden bis 2012 mehr als 18.000 Exemplare in Russland, Polen und China gefertigt. Durch ihre Robustheit, guten Flugeigenschaften und hoher Zuladung bei kurzen Start und Landestrecken wurde sie schnell als Mädchen für Alles beliebt. Angetrieben von einem 1000PS ASch62 Sternmotor kreist die D-FOKY gerner über Paderborn und Umgebung.

F-AZPU

Pilatus P3

F-AZPU - Pilatus P3

Die Pilatus P-3 wurde 1952 als zweisitziges Schulflugzeug von dem Schweizer Unternehmen Pilatus Flugzeugwerke AG entwickelt und gefertigt. Es wurden 72 Exemplare für die Schweizer Luftwaffe sowie sechs für Brasilien gebaut. Die in Paderborn stationierte F-AZPU trägt die Lackierung der brasilianischen Marine. Aus der P3 wurde später die Turboprop-Version Pc7 entwickelt.

N3972U

Boeing PT17 Stearman

N3972U - Boeing PT17 Stearman

Die Boeing Stearman erfreut sich weltweit großer Beliebtheit. Das US amereikanische Schulungsflugzeug stammt zwar aus der gleichen Zeit wie zB der Bücker Jungmann, ist aber deutlich größer und behäbiger. Die europäischen Flugzeuge sind deutlich filigraner, dafür verzeiht der robuste Amerikaner jedoch mehr. Die N3972U ist in Bienenfarm stationiert.

N3670b

Beechcraft BE50 Twin Bonanza

N3670b - Beechcraft BE50 Twin Bonanza

Nach dem Erfolg der einmotorigen Bonanza entschloss sich Beechcraft, zusätzlich eine zweimotorige Variante auf den Markt zu bringen, das Model 50 Twin Bonanza. Der Erstflug der Model 50 fand 1949 statt. Die B50 bietet Platz für 6 Personen und hat 2 Gepäckräume. Dieses Model ist mit 2 Lycoming GO-435-C2-Motoren ausgestattet und mit Baujahr 1954 die älteste fliegende Twin Bonanza. Die BE50 war für den Geschäftsverkehr das erste Flugzeug seiner Klasse auf dem Markt.

D-HWAL

Bell 47G-4

D-HWAL - Bell 47G-4

Die Serienfertigung der Bell 47 begann 1946. Es wurden bis 1962 sehr viele unterschiedliche Varianten auch in Lizenz wie z.B. diese bei Westland (GB) gebaut. In der deutschen Bundeswehr flogen bis Mitte der 1970er Jahre noch insgesamt 45 Bell 47. Diese Bell 47G-4 ist mit einem Motor von Lycoming, VO 540 B1B3 mit 305 PS, ausgestattet. Die Bell 47 wurde durch die TV Serie MASH sehr populär.

N195RS

Cessna 195 Businessliner

N195RS - Cessna 195

Die Cessna 190 und 195 waren Cessnas einzige Nachkriegsflugzeuge, zwischen 1947 und 1954 hergestellt und von einem Sternmotor, Jacobs R-755-A2 mit 300 PS, angetrieben wurden. Wegen des hohen Anschaffungspreises wurde die C195 überwiegend als Geschäftsreiseflugzeug eingesetzt, daher die Bezeichnung „Businessliner“. Diese C195 holte 2014 beim Revival Meeting in Goodwood den 1. Preis als „Overall Winner“.

D-EFOB

Dornier Do27 A4

D-EFOB - Dornier Do27

Die Do 27 mit der Werknummer 389 wurde 1959 gebaut und flog an den Heeresfliegerstandorten Niedermendig, Rheine und Bückeburg mit den Kennungen PL+423, QM+615, QW+715, QW+111 und 56+81. In den 80er Jahren bekam sie ihre zivile Kennung D-EFOB. Der Motorfliegerclub Bad Gandersheim nutze sie bis 2018. Seither wird sie von einer privaten Haltergemeinschaft betrieben. Als Motor dient ein 6 Zylinder Lycoming GO-480-B1A6.

D-EHCO

Piper Pa18-95

D-EHCO - Piper Pa18

Die Piper Pa18 Super Cub ist eines der beliebtesten und erfolgreichen Sportflugzeuge aller Zeiten. In den 50er und 60er Jahren bei vielen westlichen Luftwaffen als Schulflugzeug im Einsatz, fanden viele Pa18 / L18 ihren Weg in Luftsportvereine und zu privaten Haltern. Die D-EHCO ist ein besonders gepflegtes Exemplar, welches auf dem Sonderlandeplatz Ithwiesen zu Hause ist.

D-EKKA

Piper J3C

D-EKKA - Piper J3C

Die Piper J3C ist der Beginn eine langen und erfolgreichen Firmengeschichte. Viele tausende Piloten haben auf ihr das Fliegen gelernt. Im Krieg als Beobachter eingesetzt, wurde sie später weiter entwickelt und nach Lust und Laune modifiziert, was Spannweite, Motoren oder Bereifung betrifft. Selbst eine motorlose Version zu Schulung von Lastenseglerpiloten gab es. Heute ist sie Kultobjekt und eignet sich besonders zum Luftwandern.

N9054H

Boeing Stearman

N9054H - Stearman

Die Boeing Stearman erfreut sich weltweit großer Beliebtheit. Das US amereikanische Schulungsflugzeug stammt zwar aus der gleichen Zeit wie zB der Bücker Jungmann, ist aber deutlich größer und behäbiger. Die europäischen Flugzeuge sind deutlich filigraner, dafür verzeiht der robuste Amerikaner jedoch mehr. Die N9054H ist häufig im Luftraum zwischen Paderborn und Hannover anzutreffen.

HB-RBY

Pilatus P3

HB-RBY - Pilatus P3

Die Pilatus P-3 wurde 1952 als zweisitziges Schulflugzeug von dem Schweizer Unternehmen Pilatus Flugzeugwerke AG entwickelt und gefertigt. Es wurden 72 Exemplare für die Schweizer Luftwaffe sowie sechs für Brasilien gebaut. Die in Paderborn stationierte HB-RBY trägt die Lackierung der schweizer Luftwaffe. Aus der P3 wurde später die Turboprop-Version Pc7 entwickelt.

G-BUKY

Harvard IV

G-BUKY - T6J

1953 als Harvard4 in Kanada gebaut hat dieses Flugzeug viele Flugschüler gesehen.Erst flog sie als TA-543 in USAF Lackierung, bevor sie 1957 mit den Kennungen AA+068 und später BF+063 von Landsberg /Lech aus bei der Bundeswehr, Luftwaffenpiloten in die Kunst der Fliegerei einführte.Von 1964 bis 1978 flog sie bei der Luftwaffe in Portugal. 1990 verkaufte sie das Museo do Ar nach England, wo sie restauriert wurde und seit dem auf den Namen G-BUKY hört. Seit 2015 ist sie in Bienenfarm bei Berlin stationiert.

D-FPAE

North American T6G

D-FPAF - T6G

1941 als AT6C gebaut, flog die Maschine bis 1949 bei verschiedenen Einheiten der USAF, bevor sie zur T6G umgebaut wurde. Bis 1958 flog sie in USA, ehe sie als E.16.106 zur Spanischen Luftwaffe kam. In den 90er Jahren wurde sie als LX-PAE in Luxemburg registriert, bevor sie 2012 nach Deutschland kam und 4 Jahre komplett restauriert wurde. Wunderschön restauriert fliegt sie nun als D-FPAE

D-FWUB

Jurca MJ80 / FW 190

D-FWUB - MC6

Marcel Jurca ist in der Homebuild Szene kein Unbekannter. Er entwickelte etliche Baupläne für Selbstbauflugzeuge. Einige als verkleinerte Warbirds, ein paar auch im Massstab 1:1. Herausragend ist dabei sicherlich die MJ80, eine Focke Wulf FW190, angetrieben von einem 1200PS starken PW 1830 Sternmotor, der sonst in iner Dc3 zu finden ist. Ulrich Bronner ist der weltweit Einzige der je eine MJ80 fertig gebaut hat. Bauzeit, ganze 15 Jahre. Rund 18 Stunden war das Flugzeug in der Luft, bevor es 2015 in Paderborn einen neuen Besitzer fand.

N918NS

SIAI Marchetti FN333 Riviera

N918NS - FN333

Die FN333 Riviera wurde in den 50er Jahren von Fratelli Nardi als Reiseflugboot entwickelt, dass sowohl auf Land, wie auf Wasser landen konnte. Mit ihren 250PS erreicht sie eine Reisegeschwindigkeit von 220km/h. Da nur 26 Flugzeuge produziert wurden, ist sie ein wahrer Exot.

D-EMNN

Focke Wulf FW44 Stieglitz

D-EMNN - FW44

Der Stieglitz versteckt seinen Motor nicht schamvoll hinter einer Motorhaube, sondern zeigt die 7 Zylinder seines Siemens-Halske SH14-Sternmotors jedem Betrachter genauso stolz wie dem Piloten, der sich beim Steig- und Reiseflug an der Arbeit der Ventil-Kipphebel erfreuen kann. Dieser wunderschöne Doppeldecker wurde 1932 unter der Leitung von dem Chefkonstrukteur Kurt Tank 1932 nach den Vorgaben des Kunstfliegers Gerd Achgelis bei der Firma Focke Wulf in Bremen entwickelt. Die D-EMNN wurde vor kurzem grundüberholt und ist im englischen Old Warden beheimatet.

D-EPAK

De Havilland DHC1 Chipmunk

D-EPAK - DHC1

Die de Havilland Canada DHC-1 Chipmunk ist von ihrem Ursprung her ein zweisitziges Schulflugzeug des britischen Militärs. Ihr 4 Zylinder hängender Reihenmotor vom Typ Gipsy Major 10 MkII verleiht mit seinen 145 dem schnittigen Tiefdecker eine Reisegeschwindigkeit von über 210km/h. Nachdem sie im Verein lange das Rückgrat der Spornrad Einweisung war, fliegt sie seit 2015 von Bienenfarm aus, in privaten Händen.

D-EHAP

Piper Pa18-95

D-EHAP - Piper Pa18

Die Piper Pa18 Super Cub ist eines der beliebtesten und erfolgreichen Sportflugzeuge aller Zeiten. In den 50er und 60er Jahren bei vielen westlichen Luftwaffen als Schulflugzeug im Einsatz, fanden viele Pa18 / L18 ihren Weg in Luftsportvereine und zu privaten Haltern. Die D-EHAP gelangte schon als Modellbausatz von Revell in viele Wohnzimmer von Piper Fans.

D-EBJB

Piper Pa18-135

D-EBJB - Piper Pa18

Die Piper Pa18 Super Cub ist eines der beliebtesten und erfolgreichen Sportflugzeuge aller Zeiten. In den 50er und 60er Jahren bei vielen westlichen Luftwaffen als Schulflugzeug im Einsatz, fanden viele Pa18 ihren Weg in Luftsportvereine und zu privaten Haltern. Die D-EBJB verfügt mit 135PS über mehr Leistung wie die kleinere Schwester und hat Landeklappen, sowie Ruderausgleiche an den Höhenrudern. Sie ist besonders beliebt als Schleppflugzeug für Segelflugzeuge und Banner.

D-EADP

Piggio FW P149D

D-EADP - Piaggio

Die Piaggio FW P149D entstand Anfang der 1950er-Jahre als Weiterentwicklung der P.148 und absolvierte ihren Jungfernflug am 19. Juni 1953. Angetrieben von einem Lycoming Sechszylinder Boxermotor mit Verstellpropeller zeichnet sie sich durch ein gutmütiges Flugverhalten und durch eine technische Zuverlässigkeit aus. Grosskunde war die Bundeswehr, die diesen Typ in grosser Stückzahl als Schul und Verbindungsflugzeug nutzte. Die Linzenzprodultion erfolgte bei Focke Wulf in Bremen.